Herzensgebet in Heidelberg
Kontemplation als Erneuerungsweg von Glaube und Kirche
Eine Chance der Ökumene
Kontemplation befreit uns von einer Überbetonung des Denkens und läßt uns in die stille Gegenwart des „Jetzt“ eintauchen. Wir finden uns selbst auf neue Weise, tiefer und wahrhaftiger. Dabei lernen wir alles, was nicht das Göttliche, was nicht Gott selbst ist, los zu lassen, um eins zu werden mit dem Göttlichen. Das schier Unmögliche wird wahr. Wir erfahren uns verbunden mit einer größeren Dimension, mit der Quelle des Seins. Für uns Christen heißt diese Quelle Jesus Christus. Die Kontemplation wird deshalb auch in Form des Jesus-Gebetes angeleitet.
An den vier Abenden gehen wir jeweils von einem Gebet des Franz von Assisi aus. Franziskus kann als ein Reformator der Kirche gesehen werden bereits vor Martin Luther. Im Horchen auf Christus gibt es keine Spaltung in katholische, orthodoxe, evangelische oder sonstige Kirchen. Die feine Beobachtung der Selbst- und der Glaubenserfahrung (in der Kontemplation) bewirkt einen ganz persönlichen, tief in einem selbst verwurzelten Glauben. Manchmal bildet sich auch eine neue Sicht zu den Grundpositionen christlichen Glaubens aus. Der Austausch der erfahrungsgegründeten Sichtweisen wird zur Chance der Ökumene.
Vier Dienstag Abende 28.6. – 19.7.2011, 20.00 – 21.45 Uhr
Ort: Kapelle in der Christuskirche (rechter Seiteneingang), Ecke Römer- / Zähringerstr.
Leitung: Gerhard Krumbach,
Psychologischer Psychotherapeut, Seelsorger, Meditationslehrer
Kosten: Die vier Abende sind kostenfrei.
Gerne ist eine Spende willkommen für ein Projekt von „Brot für die Welt“.
Die vier Abende sind als Einführung gedacht. Sie sind auch bestens geeignet als Einstimmung auf den Wochenend-Intensivkurs (zum Ende der Sommerferien) in den Schweizer Alpen: „In der Allgeborgenheit ruhen – Kontemplation mit Gebeten des heiligen Franziskus“. Siehe Kursprogramm „Das Herzensgebet überregional“.
Meditationen zur Einstimmung in die Advents- und Weihnachtszeit
Geistliche Impulse aus einem Advents- oder Weihnachtslied werden uns in der Meditation geleiten zum Geheimnis der Gottesgeburt. Die vier Vormittage sind besonders geeignet, die im frühen Christentum verwurzelte Meditationsform des Herzensgebetes kennen zu lernen.
Zeit: vier mal Donnerstag vormittags 24.11. – 15.12.2011, 8.45 – 10.00 Uhr
Ort: Kapelle im St. Josefskrankenhaus (drittes Obergeschoß),
HD-Weststadt, Landhausstr.
Leitung: Gerhard Krumbach,
Psychologischer Psychotherapeut, Seelsorger, Meditationslehrer
Kosten: Die vier Morgenmeditationen sind kostenfrei. Gerne ist eine Spende willkommen für ein Projekt von „Brot für die Welt“.

