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Das Herzensgebet

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Kontemplation

Das Herzensgebet führt zunächst in eine tiefgehende Form der Meditation. Angeleitete Meditationen oder Geistliche Übungen (Exerzitien) sind am Anfang besonders hilfreich. Bald ebnet sich der Weg zur Kontemplation. In der Kontemplation lassen wir uns selbst. Unser Denken, Wollen, Fühlen, Erwarten, Absichten-Haben lassen wir immer wieder neu los, um uns Gott ganz zu übergeben. In der Stille werden wir eins. Wir erfahren, sozusagen gereinigt, ganz bei Gott zu sein. So kann Sein Begehren, Sein Wille hörbar werden und uns zur Inspirationsquelle werden für unser tägliches Tun.

Kurse zu Kontemplation überegional und in Heidelberg

Kontemplation in der Tradition der Hesychia

Die Kontemplation in Form des Herzensgebetes geht auf die Wüstenväter und Wüstenmütter zurück (ca. 40 – 350 n.Chr.). Einige von ihnen bekannten sich zu der „geliebten Stille“. Die Begegnung mit diesen Meistern der Stille, ihren Weisungen und Schriften führte zur Tradition der Hesychia. Sie spielt eine bedeutende Rolle in der Entwicklung des Mönchtums. Auch der Mönchsvater des Westens, Benedikt von Nursia, war tief erbaut von diesen Weisungen und lebte als junger Mann zunächst hochgradig kontemplativ, völlig zurückgezogen in der Einsamkeit einer Höhle.

Wir suchen heute die Kontemplation auf zeitgemäße Weise zu erlernen und weiter zu führen. Wenn wir merken, daß sie unser Leben bereichert, suchen wir sie zu einer Lebenshaltung werden zu lassen: Leben aus dem großen Kosmos des Seins, aus der Erfülltheit des heiligen Geistes; aus der Berührtheit des Einswerdens mit Gott alles tägliche Tun und Lassen schöpfen.
In der kontemplativen Gebetshaltung können wir